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Update am 10.09.2014 18:23 - Politik
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Eine Million Kakerlaken weniger

Die Moderatorin Valérie im Radiostudio bei "Hate Radio"; Quelle: pd; Foto: Daniel SeiffertGenf, der Radioapparat läuft. Die Frequenz beträgt 98.1 MHz. „Ja, die Kakerlaken haben Gott vergewaltigt und sie würden sogar den Teufel vergewaltigen, wenn er es zulassen würde“, schallt es aus den Kopfhörern. Kakerlaken mag niemand. Doch hier sind damit keine kleinen Ungeziefer, sondern Menschen wie du und ich gemeint. Schockierend. Jedes einzelne Wort ist grausam anzuhören: „Die Grausamkeit der Kakerlaken kann nur durch ihre vollständige Auslöschung geheilt werden.“

Die Szene ist echt. Wir sitzen zwar in einem Theatersaal, doch die Szene ist absolut authentisch. Vor gerade mal zwanzig Jahren fand sie genauso statt. Der Autor Milo Rau hat versucht, das Studio des ruandischen Senders RTLM und das, was dort drin passierte, möglichst realitätsnah nachzuvollziehen. Der Sender, auch bekannt als „Hate Radio“ gilt heute als einer der Haupteinflüsse jener Ereignisse, welche unter dem Begriff „Völkermord in Ruanda“ in die Geschichte eingegangen sind.

„ … ihre endgültige Vernichtung“, krächzt die Moderatorin ins Mikrofon. Kurz darauf erklingt ein Riff von Nirvanas Song „Rape Me“. Gewidmet sei er den Kakerlaken, deklariert Moderator Joseph. Und Bill Clinton. Die rote Lampe erlischt, die junge Valérie lehnt sich zufrieden in ihrem Sessel zurück. Auf ihrer Brust prangt deutlich sichtbar das Abbild Nelson Mandelas. Die Ironie dahinter scheint sie nicht zu verstehen. Ihr Kollege schenkt sich noch ein Bier ein und die Sendung geht weiter, der Hass wird fortgeführt.

Im Ruandischen Völkermord kamen 1994 knapp eine Million Menschen ums Leben. Viele davon gehörten zur Volksgruppe der Tutsi, abgeschlachtet von der anderen grossen Volksgruppe in diesem Land, den Hutu. Nach rund hundert Tagen sind die Grausamkeiten zu Ende, eine Rebellen-Miliz der Tutsi hatte gesiegt – während die Weltgemeinschaft wegschaute. Namhaften Politikern wie etwa dem damaligen französischen Präsidenten François Mitterrand oder dem Friedensnobelpreisträger Kofi Annan wird vorgeworfen, sie hätten einfach weggeschaut. Trotz der Grausamkeit, welches dieses Ereignis mit sich bringt, ging der Völkermord in weiten Teilen an der europäischen Bevölkerung vorbei. Kaum ein Kind erfährt davon in der Schule. Auch die Gedenkfeiern zum zwanzigsten Jahrestag Anfang dieses Jahres fanden kaum Erwähnung in den Medien oder beim Stammtischgespräch.

Ihn interessiere vor allem die Tatsache, dass dieser Völkermord so anders als viele andere dieser Art war, erklärt mir Milo Rau (welcher übrigens einst ebenfalls Schüler am Burggraben war). Noch kaum habe es solch deutliche Bewegungen zweier Volksgruppen innerhalb eines Staates gegeben, vielfach seien diese Aggressionen mehr nach aussen gerichtet gewesen. Das Stück legte Rau aber immer wieder Steine in den Weg: Dann etwa, wenn schon der strammstehende Wachmann schon zum zweiten Mal auf der Bühne kollabiert. Oder dann, wenn das Schauspiel beim ruandischen Darsteller zu hart mit der eigenen Vergangenheit kollidiert und dieser den Hut nimmt.

In „Hate Radio“ schafft es Milo Rau, dem Betrachter auf eine sehr authentische Art und Weise ganz andere Seiten eines Völkermordes aufzuzeigen. Inmitten des Abschlachtens wird moderne Popmusik gespielt, gelacht und getrunken. Der Schmerz sticht einem gerade deshalb in den Kopf und ins Herz, weil sich die Moderatoren so richtig fühlen, so als ob sie in einer guten Mission handeln würden. Den Irrsinn ihrer Produktion nehmen sie nicht wahr. Und das stimmt nachdenklich.

Bildquelle: pd International Institute of Political Murder / Daniel Seiffert


Update am 05.09.2014 00:03 - Technik
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ingCH

Manche von euch zappen wahrscheinlich von Zeit zu Zeit durch das TV Programm und stossen dabei auf den Privatsender 'joiz'. Dort wird seit kurzem eine neue Sendung ausgestrahlt  namens 'the ingthing', die in Zusammenarbeit mit der Schweizer Organisation ingCH produziert wird. Diejenigen, die ihre erste BU als Technikwoche verbracht haben, werden sich ziemlich sicher an diese Gemeinschaft, bestehend aus sämtlichen Industrebetrieben der Schweiz, erinnern. Zum Glück findet man die abwechslungsreich gestalteten Beiträge auch auf de YouTube Kanal von 'joiz Schweiz'. Denn typisch für den Privatsender sind junger und frischer Journalismus mit der richtigen Portion Spass. Darüberhinaus kann man wie immer interaktiv mit den Redakteuren während der Sendung chatten und fragen stellen. Wer jetzt also noch Langeweile verspürt, soll so schnell wie möglich sich ein paar Videos hineinziehen  und sei es bloss, wie man ein Winetouglacé herstellt :p .


Update am 01.08.2014 13:12 -
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Trotz der Wolkendekoration am Himmel wünscht kantipark.ch einen wunderschönen 1. August!

(Foto aus qualitativ hochstehender Eigenproduktion)


Update am 02.07.2014 19:18 - OpenAir St.Gallen
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Das OASG wird immer grüner!

Das OpenAir St. Gallen versucht jedes Jahr sich im Thema Umwelt zu verbessern und zum Beispiel die Abfallmenge zu reduzieren.

So wurde auch dieses Jahr ein neues System eingeführt, so dass weniger Zelte liegen gelassen werden. Man musste eine Zeltdepot für 20 Franken lösen, und bekam das Geld zurück, wenn man das Zelt wieder vom Gelände mitnahm. Laut der Pressesprecherin, Sabine Bianchi, sind etwa 75% der Zelte wieder mitgenommen worden. Von den rund 11'300 Zelten sind circa 3000 im Sittertobel liegen geblieben, was die Veranstalter als einen grossen Fortschritt sehen.

Das Zeltdepot ist eine von vielen Strategien, mit welchen das OASG versucht an die Eigenverantwortung der Besucher zu appellieren. Recycelt wurde dieses Jahr definitiv mehr als in voherigen Jahren, jedoch bleibt immer noch viel Luft nach oben. Das Littering (Liegenlassen von Abfall) ist immer noch ein grosses Problem, wobei dieses Problem die meisten Grossveranstaltungen haben.

Das OpenAir St. Gallen hat schon viel für seine Green'n'Clean Versprechen gemacht und sie versuchen jedes Jahr mit weitern Aktionen die Abfallmenge zu reduzieren.

Aber wie sagt man doch so schön; gut Ding will Weile haben!


Update am 30.06.2014 22:58 - OpenAir St.Gallen
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Ein voller Erfolg!

Und schon ist es wieder vorbei, die Rede ist vom OASG 2014!

Es waren vier wundervolle Tage mit einem schlammigen Abschluss! Die gute Stimmung, die tollen Acts, das wunderbare Essen, all das verhalf zu einem unvergesslichen Erlebnis. 

Das Anstehen ging schneller als gedacht und als man dann das Gelände betrat wurde man beinahe überwältigt von dem Bild das einem sich bot, doch zu viel Zeit um zu gucken hatte man nicht, denn ein Zeltplatz musste her! Also sind wir mit Sack und Pack los gelaufen um nach einem geeigneten Platz Ausschau zu halten. Und auch der wurde bald gefunden, wir beeilten uns die Zelte aufzustellen, damit ja niemand kommen würde um uns den Platz wegzunehmen, und als auch dies erledigt war, konnte das Open Air beginnen!

 

 

 Am Donnerstagabend heizten bereits Left Boy und Flogging Molly mit ihrer Musik ein, welche einfach zum Mittanzen ist. Das Wetter war wunderbar, so stand einem gemütlichen Abend mit Live-Übertragung von den Gruppenspielen nichts mehr im Wege.

 Am Freitag wurde die Sitterbühne mit Yokko eingeweiht worauf später Ellie Goulding und die Black Keys folten. Sie alle begeisterten die Masse mit ihrer Performance und die Stimmung war einfach nur unfassbar war!

Und wenn man nach den Konzerten Hunger hatte, so war das überhaupt kein Problem; gleich neben den Bühnen befanden sich unzählige Stände mit Gerichten aus den verschiedensten Regionen der Welt, von Fajitas bis indische Samosas war wirklich alles dabei. Und weil man mit dem Chip am Bändel zahlen konnte, musste man dafür nicht einmal sein Portemonnaie dabei haben, sehr praktisch!

 

 

Pretty Lights war ein weiteres Highlight des Freitagabends (oder Nacht, je nachdem wie man es sieht). Der Amerikaner Musiker Derek Vincent Smith überzeugte mit einer wunderbaren Lichtshow, welche einem einfach staunen liess, zudem heizte er mit seiner Musik richtig ein!

 Auf Soundcloud ist sogar sein Mix für St. Gallen zu hören, für alle die sich zurücksehnen.

 

Bereits um 10 Uhr am Samstagmorgen begannen die ersten Acts zu spielen, unter anderem auch FromKid, welche wir persönlich getroffen haben (Interview siehe unten). Das schöne Wetter hielt sich erstaunlich gut, erst um circa halb eins in der Nacht auf Sonntag begann es zu regnen, ab dann aber richtig... An diesem Abend begeisterten Seeed mit ihren Liedern zum Mitsingen und zusammen mit ihren nicht ganz durchschnittlichen Tambouren den wohl überragensten Auftritt am ganzen Wochenende hin. Casper, der, der es bei jedem jedem Konzert zustande bringt, die ganze Menge mitzureissen und sie zum Schreien, Springen und Singen brachte.

 
  Der Sonntag stand ganz im Zeichen des Schlammes! Es regnete ununterbrochen und man war wirklich froh um eine Regenpellerine. Doch auch wenn es viel geregnet hat, die Ausdauer der Besucher hielt an, die letzten Bands, wie zum Beispiel Bastille und Imagine Dragons brachten den krönenden Abschluss.

Bastille spielten ein unvergessliches Konzert, denn nach einem Lied, verschwand der Frontsänger Dan plötzlich hinter der Bühne und kam dann wieder mit Gummistiefel und Regenjacke hervor. Er schnappte sich ein Mikrofon und lief ans Ende der Bühne um ins Publikum gehen zu können. Und so marschierte er singend quer durch die ganze Menge und alle waren einfach begeistert! Bastille gelang damit ein unvergessliches Konzert!

 

 

 

 

 Trotz des vielen Schlamms war das OpenAIr St. Gallen ein aussergewöhnliches Erlebnis und der 25.-28. Juni 2015 ist definitiv reserviert!


Update am 16.06.2014 20:12 - Promis
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"Skandalbrüder"

 Kaum einer hat heute die Nachricht nicht erhalten, dass Michael Schumacher aus dem Koma erwacht ist und ins Universitätspital nach Lausanne verlegt worden ist. Wenn man die Pressemitteilungen und Artikel auf den verschiedensten Nachrichtenportalen anschaut, fällt vor allem eines auf, alle Angaben sind völlig integer und absolut professionell. Diese Feststellung zieht sich bis auf wenige Ausnahmen durch den ganzen Unfallprozess und auch ins Leben von Michael Schumacher. Ist er doch nicht ein "Skandalbruder" wie andere Deutsche (Ex-)Sportler oder ein dekadenter Vierziger, der sich von einem lächerlichen Medienauftritt in den nächsten manövriert, wie so manche Deutsche Millionärsfamilie (im Fernsehen oder im Boulevard Blatt) es tut. Klar ist die ganze Sponsorengeschichte nicht so an ihm vorbeigegangen. Man hat Schumacher auch schon in der einen oder anderen lächerlichen Fernsehwerbung gesehen, wie damals als er für den Fiat Multipla (trägt mehrere Preise zum hässlichsten/lächerlichsten Auto der Welt) ins Cockpit stieg. Allerdings verhalf er auch der schweizer Modeunternehmung Navyboot zum Erfolg und Etablierung im Nobelsegment.

Während seiner aktiven Phase im Rennsport ist er manchmal auch als draufgängerischer, egoistischer Typ durchgegangen und hat sich in so manchen Streit unter Kollegen gefahren. Wer in diesem Business allerdings nicht eine klare Linie zeigt und sich vor den anderen behaupten will, hat keine Chance. Des weiteren ist er genau im Jahr 1994 zum ersten Mal überraschend Weltmeister geworden, im selben Jahr verunglückte der Sympathieträger Ayrton Senna (BR, *1960 - 1994) in Imola tödlich. Gegen ihn anzutreten war schwierig und wird auch heute noch schwierig sein, denn Senna ist ein lebender Mythos und noch überall bekannt. Weitere, sogenannte Kontroverse, wie sie Wikipedia nennt, findet man zu genüge, aber wie gesagt ohne Messer zwischen den Zähnen läuft in der Königsklasse oft gar nichts.

Zum Schluss kann man höchstens noch anmerken, dass Michael Schumachers Comeback alles andere als geglückt ausging. Er hat sich aber auch bei Mercedes keine Blösse gegeben und galt trotz seiner damals 41 Jahren als einer der am Besten trainierten Fahrer im Rennzirkus. Hoffen wir doch das Beste für ihn und wie man am Beispiel von Lukas Podolski sehen kann, steht wohl jeder Sportbegeisterte in der Welt hinter Schumacher und seiner Familie.


Update am 15.06.2014 20:38 - WM- Was sonst?
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Der perfekte WM-Song

Wie wäre eine WM ohne die passende Musik dazu? Genau, nur halb so lustig.

Zu einer Weltmeisterschaft gehört Feiern dazu, und da ist die Musik genauso unverzichtbar, wie das kühl gestellte Bier...

Viele Musiker haben wieder pünktlich auf die WM einen Song herausgebracht um ordentlich für Stimmung zu sorgen. Einige Songs haben Ohrwurm-Potenzial und andere rufen eher das "Nicht-schon-wieder- Gefühl" hervorrufen.

Doch hört selbst:

- Der offizielle WM-Song: We Are One - Pittbull feat Jennifer Lopez

 

- Der "mit ganz vielen Berühmten"-Song: La la la - Shakira feat Carlinhos Braun

 

- Die deutsche Version: Wir kommen, um ihn zu holen - Stefan Raab

 

- Der Stimmungsmacher: Dar um Jeito - Santana

 

-Der klassische WM-Song: The World is Ours - Aloe Blacc feat David Correy (je mehr man ihn hört, desto besser wird er!)


Update am 17.05.2014 12:39 - Fussball
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M. Yakin verlässt FcB

Wie der FcBasel heute offiziell mitgeteilt hat, wird ab der kommenden Saison Murat Yakin seine erfolgreiche Tätigkeit mit den Baslern nicht mehr weiterführen. Beide Parteien einigten sich auf eine Trennung nach intensiven Gesprächen!

M. Yakin war während seiner Zeit beim FcB sehr erfolgreich - nebst dem obligaten Meistertitel sorgte er auch international für Furore und konnte in der Europaleague sowohl Viertel- als auch Halbfinals erreichen. 


Update am 10.05.2014 15:27 - KSBG
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Maturazeitung 2014

 

Titelbild MZ 2014Jedes Jahr wird an der Kantonsschule am Burggraben eine Zeitung, geschrieben von den Abschlussklassen, herausgegeben. Diese sarkastische und humorvolle Zeitung ist, in einer limitierten Auflage, nur in der Schule verfügbar. 

Die Artikel in der Zeitung reichen über Karikaturen von Lehrern, Comics und ironische Lehrerbeschreibungen bis zu tiefgründigen Gedanken über die Schule selbst. 

Die Zeitung kann man nur noch am 12. und 13. Mai in der Grossen Pause im Mittelresalit und in der Mensa der KSBG ergattern! 

 

 

 

 

 

 

 

(Bild: Titelseite MZ 2014)


Update am 06.05.2014 22:22 - Internet
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